Das Weingut Decugnano dei Barbi ist malerisch gelegen, zwischen den wunderschönen Gemeinden Orvieto und Todi in Umbrien. Dokumente aus dem Jahr 1212 belegen, dass das Land "Santa Maria di Decugnano" im Besitz der Kathedrale von Orvieto war. Im Jahr 1218 widmeten sich zwei Presbyter, eine Vorstufe des heutigen Priesteramtes, namens Pietro und Giovanni, der Bewirtschaftung von Weinbergen. Man blickt also auf eine lange Vergangenheit und Tradition zurück. 1973 ging das Anwesen an Claudio Barbi aus Brescia über, dessen Arbeit die Qualität der Weine des Weinguts dramatisch verbesserte und die Kellerei so zu den Renommiertesten der Region gemacht hat. Nationale und internationale Preise, Medaillen und Auszeichnungen ließen daher nicht lange auf sich warten. Heute setzt Enzo Barbi die Arbeit seines Vaters mit Begeisterung fort. Enzo verrät uns: "Wir glauben an den Respekt vor der Natur und dem Territorium, an das konsequente Streben nach Spitzenleistungen, an die Liebe zum Detail und an kontinuierliche Experimente. Vor allem aber lieben wir es, elegante, unglaublich angenehme Weine mit einer starken Identität zu produzieren, die von unseren Kunden auf der ganzen Welt geschätzt werden." Insgesamt bewirtschaftet man 32 Hektar Weinberge, die zwischen 1984 und 2015 angelegt wurden und in denen vor allem die weißen Traubensorten Grechetto, Procanico, Vermentino, Verdello, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Semillon sowie die roten Varietäten Sangiovese, Montepulciano, Syrah, Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Nero kultiviert werden. Alle Weinberge liegen dicht beieinander und profitieren daher von den gleichen Boden- und Klimabedingungen. Es wird nicht bewässert und die Reben werden in den Trainingssystemen Guyot und Spornkordon, mit niedrigen Erträgen erzogen.