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James Suckling
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· I Fabbri (1 Artikel gefunden)

In den späten 1990er Jahren kehrt Susanna Grassi eher zufällig in ihre Heimat Toskana, in den dort einst verlassenen Familienbesitz zurück und erweckte ihn zu neuem Leben. Kurz darauf im Jahr 2000, gründen Susanna und ihre Schwester Maddalena Grassi an diesem Ort das Chianti Classico Weingut I Fabbri. Aus alten Dokumenten die von ihrem Vater Giuliano aufbewahrt wurden geht hervor, dass der Besitz seit 1600 der Familie gehört. Die überlieferte Geschichte der Familie belegt, dass die Grassi damals Winzer und Schmiede waren. Sie besaßen eine Werkstatt im Dorf Casole am rechten Ufer des Flusses Greve und betrieben Wein- als auch Olivenanbau. Olinto Grassi, Susannas Urgroßvater, begann in den 1920er Jahren Flaschenwein zu verkaufen, was zu dieser Zeit selten war. In den 1960er Jahren erhielt Giuliano, Susannas Vater, das gesamte Landgut. Giuliano Grassi war ein brillanter Ingenieur, der aufgrund seiner vielversprechenden Karriere im Energiebereich ins Ausland zog und das Weingut unter externer Leitung beließ, was zum Stillstand des Betriebes führte. Schon als Kind hatte Susanna vorgehabt sich um die Farm zu kümmern und Winzerin zu werden, aber ihr Leben brachte sie woanders hin. Sie lebte viele Jahre im Ausland, arbeitete nach ihrem Abschluss in Volkswirtschaft 1988 im Management der Modebranche. Heute stehen knapp 10 Hektar Rebfläche und 1 Hektar Olivenhaine im Ertrag. I Fabbri hat sich auf Chianti Classico spezialisiert. Man besitzt zwei wichtige Parzellen, die eine in Panzano, auf 450 bis 500 Meter und die andere in Lamole, in 580 bis 650 Meter ü.d.M. Seit dem Jahr 2011 ist das Weingut biozertifiziert.