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Terre Brune 2013

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ART.NR.: 4677

Terre Brune 2013

Santadi, Sardinien - 0,75l. Fl. Santadi

(Preis 35,93 € je Liter)

Rotwein, trocken
Alkoholgehalt: 14,5 %vol.
Allergenhinweis: enthält Sulfite
Verschluss: Naturkorken
Land: Italien
Anbauregion: Sardinien
Rebsorten: Carignano, Bovaleddu

Ronaldi Bewertung: 5 Sterne 

Menge:



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Kellerei:
Cantina Santadi, Via Cagliari 78, 09010 Santadi (CI)

Vinophile Informationen:
Weinkenner auf der ganzen Welt schwärmen vom eigenständigen Charakter des Terre Brune. Renommierte Weinkritiker publizieren Bewertungen sowie Verkostungsnotizen zum sardischen Gewächs. Darunter befinden sich einige der bedeutendsten Weintester, wie zum Beispiel Robert Parker, Wine Spectator, Decanter, Jancis Robinson usw. Erstgenannter schrieb zuletzt über den Terre Brune 2009, dem er stolze 94 Punkte verlieh: "The 2009 Carignano Terre Brune delivers one of the best incarnations of this landmark wine from Sardinia. A small percentage of Bovaleddu grapes are added to this rich and succulent Carignano. Terre Brune is an extremely vintage sensitive wine that can taste gritty or rustic in challenging years. But this 2009 expression is remarkably smooth and supple with long freshness and fruit ripeness to add momentum. The wine has only just started its bottle evolution, so you can hold it for five years or more".

Weinbeschreibung:
Die absolute Stärke der Cantina di Santadi ist der Carignano del Sulcis, dem im Falle des Terre Brune, etwa 5% Bovaleddu als Untermalung beigemischt werden. Der Carignano ist identisch mit dem Carignan aus Frankreich oder dem in Spanien bekannten Cariñena, der dort auch Mazuelo und Mazuela genannt wird. Die Rebsorte hat sich im Laufe der Jahrhunderte auf Sardinien sehr eigenständig weiterentwickelt, sodass wir es mit einer echten und authentischen Spezialität zu tun haben. Die Trauben stammen aus historischen Weinbergen der unteren Sulcisregion die dort, wie in der Antike, in der Buscherziehung angepflanzt wurden. Die Cantina Santadi ist stolz darauf in diesen Weingärten bis zu 100 Jahre alte Rebstöcke zu besitzen. In diese Region ist die Reblaus nie vorgedrungen und man findet einen hohen Bestand an wurzelechten Pflanzen, die auf lockeren und mittelschweren Böden, mit hohen Sand- und Kalkanteilen gedeihen. Nach vorherigem Dekantieren im Glas angekommen, verströmt der 2013 Terre Brune einen markanten Duft. Das nasale Wahrnehmen erfreut sich an Aromen von süßen Früchten und balsamischen Gewürzen. Man denkt an Pflaumenlikör und dunkle Schokolade, an feinen Tabak, feuchtes Gestein und trockenen Waldboden. Im Mund präsentiert sich eine Mischung aus, von edlen Hölzern geprägter Feinheit, Mineralität und, von vollreifen Trauben stammender Fülle und Kraft. Der Terre Brune ist weich und samtig, wie Balsam schmiegt er sich an den Gaumen und sein konzentrierter Geschmack fokussiert sich auf im Überfluss vorhandene, süße Fruchtaromen von Zwetschgen, Datteln, getrockneten Cranberrys und Feigen. Es folgen Noten von herber Zartbitterschokolade, die ein wenig mit kandierter Orangenschale aromatisiert wurde, feines Leder, edler Mokka und etwas Nougat. Geschliffen wirken die Tannine, die sich im Mund wie ein seidiges Tuch anfühlen. Der Wein besitzt einen konzentrierten Kern, der von einer griffigen Textur umgarnt und von moderater Säure beseelt ist. Unglaublich lang ist sein Abgang und der Terre Brune erzeugt ein Gefühl von Wärme, wenn er die Kehle hinab fließt. Ein tolles Erlebnis, welches einen hohen Genussfaktor bietet.

Unsere Speisenempfehlung:
Eine traditionelle Fleischzubereitung auf Sardinien ist das "carne a carraxiu", was übersetzt "beerdigtes Fleisch" bedeutet. Man gräbt ein Loch in den Boden und entzündet darin ein Feuer aus aromatischem Holz. Auf die Glut kommt eine Schicht aus Myrtenblättern. Anschließend legt man ein ganzes Tier darauf, zum Beispiel eine Ziege, ein Lamm, ein Wildschwein oder ein Spanferkel. Dieses bedeckt man wiederum mit Myrtenblättern und ergänzt eventuell mit Knoblauch und Rosmarin. Das Loch wird dann mit Erde verschlossen. Zum Schluss werden brennende Holzscheite darauf gelegt und das Fleisch wird im Laufe von Stunden langsam gegart.

Optimaler Genuss: bei 14 bis 16°C, jetzt bis 2023

( Preise inklusive MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten )