Terre Brune Carignano del Sulcis 2016

ART.NR.: 4677
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Terre Brune Carignano del Sulcis 2016

Santadi, Sardinien - 0,75l. Fl.

Santadi 4677 8015647750920

(Preis 43,93 € je Liter)

Rotwein, trocken
Alkoholgehalt: 15,0 %vol.
Allergenhinweis: enthält Sulfite
Verschluss: Naturkorken
Land: Italien
Anbauregion: Sardinien
Rebsorten: Carignano, Bovaleddu

                                    
Gambero Rosso 2021: 3 Gläser
Ronaldi Bewertung: 5 Sterne 

(Preis 43,93 € je Liter)
Menge:
versandfertigsofort versandfertig !

Rotwein, trocken
Alkoholgehalt: 15,0 %vol.
Allergenhinweis: enthält Sulfite
Verschluss: Naturkorken
Land: Italien
Anbauregion: Sardinien
Rebsorten: Carignano, Bovaleddu

                                    
Gambero Rosso 2021: 3 Gläser
Ronaldi Bewertung: 5 Sterne 

Kellerei:
Cantina Santadi, Via Cagliari 78, 09010 Santadi (CI)

Vinophile Informationen:
Die Trauben für die Produktion des Terre Brune stammen aus historischen Weinbergen der unteren Sulcis Region, die dort wie bereits in der Antike, in der Buscherziehung angepflanzt wurden. Wir sprechen in erster Linie über den Carignano, der identisch ist mit dem französischen Carignan oder dem spanischen Cariñena, der dort auch unter den Synonymen Mazuelo und Mazuela bekannt ist, sowie einen kleinen Anteil der indigenen Rebsorte Bovaleddu. Die Cantina Santadi ist in der glücklichen Lage, in diesen Parzellen über 100 Jahre alte Rebstöcke zu besitzen. Die Reblaus, bis heute schlimmster Schädling im Weinbau, ist in diese Region nie vorgedrungen und daher verfügt die Kellerei über einen hohen Bestand an wurzelechten Pflanzen. Tendenziell gibt es hier lockere und mittelschwere Böden, wobei die einen sandig und die anderen kalkhaltig sind.

Weinbeschreibung:
Der Terre Brune wurde vom Gambero Rosso 2021 zum x-ten Mal mit den "Drei Gläsern" geehrt und seit nun vielen Jahren gehört dieser sardische Rotwein zu den meist und höchst ausgezeichneten Weinen ganz Italiens. Dies wird durch sehr gute Punktationen, Medaillen und Auszeichnungen internationaler Weinkritiker, wie zum Beispiel Robert Parker, Antonio Galloni, Hugh Johnson oder James Suckling, regelmäßig bestätigt. Besonders die regionale Typizität und der eigenständige Charakter sind zwei der herausragenden Attribute des Terre Brune. Seine alkoholische Gärung erfolgt über einen Zeitraum von zwei Wochen in temperaturgeregelten Edelstahltanks. Die intensive Mazeration bewirkt höchste Durchmischung, der in den Schalen enthaltenen Substanzen mit dem Most. Nach der malolaktischen Gärung wird der Terre Brune meist Anfang Dezember in Holzfässer gefüllt. Die Reifung in neuen französischen Eichenfässern dauert bis zu 18 Monate, worauf er ein weiteres Jahr in der Flasche reift. Diese lange Zeit bewirkt ein Höchstmaß an Komplexität, Stil, Eleganz und Langlebigkeit. Der Jahrgang 2016 präsentiert sich in intensivem Rubinrot mit granatroten Reflexen. Der Terre Brune duftet wie gewohnt dicht, verführerisch, mit verschwenderischer Vielfalt. Das Bukett trägt herrliche Aromen von dunklen Beeren, vor allem der Heidelbeere, frischen Datteln, Pflaumen und Orangen in sich, die genussbringend von Eindrücken nach Gewürzen, Lorbeer, Wacholder, Tabak, getrocknetem Laub und herber Schokolade flankiert werden. Am Gaumen und auf der Zunge zeigt sich der warme und weiche Carignano del Sulcis mit eigenständigem Geschmack, der einen an Schwarzkirschen, Himbeeren, Wildkräuter, Orangen-Zesten und ätherische Gewürze denken lässt, deren kräftige Aromen durch feinnervige, mineralische Noten unterstrichen werden. Wundervoll gereifte Tannine, harmonisierende Säure und eine dezente Extraktsüße sind ebenfalls in hohem Maße beitragend, wenn wir uns an der Komplexität und außergewöhnlichen Länge des Terre Brune erfreuen. Ein wahres Meisterwerk sardischer Weinbautradition wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Unsere Speisenempfehlung:
Eine traditionelle Fleischzubereitung auf Sardinien ist das "carne a carraxiu", was übersetzt "beerdigtes Fleisch" bedeutet. Man gräbt ein Loch in den Boden und entzündet darin ein Feuer aus aromatischem Holz. Auf die Glut kommt eine Schicht aus Myrtenblättern. Anschließend legt man ein ganzes Tier darauf, zum Beispiel eine Ziege, ein Lamm, ein Wildschwein oder ein Spanferkel. Dieses bedeckt man wiederum mit Myrtenblättern und ergänzt eventuell mit Knoblauch und Rosmarin. Das Loch wird dann mit Erde verschlossen. Zum Schluss werden brennende Holzscheite daraufgelegt und das Fleisch wird im Laufe von Stunden langsam gegart.

Optimaler Genuss: bei 14 bis 16°C, jetzt bis 2030

( Preise inklusive MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten )